Das Forschungsprojekt

Wie kommt der Fisch auf unseren Tisch?

Zwei von drei Fischbeständen weltweit sind überfischt und nur einer von drei europäischen Fischbeständen ist in einem guten ökologischen Zustand. Und das, obwohl verbindliche Fangquoten dies eigentlich verhindern sollten. Doch das Meer ist weit und die flächendeckende Überwachung aller Fischereiflotten fast nicht möglich. Wie gut, dass wir als Verbraucher direkt mithelfen können, dass sich Fische aus überfischten Beständen nicht mehr gut verkaufen lassen. Zu allen verkauften Fischen und Fischprodukten müssen Angaben über die Fischart, den Fangort und die Fangmethode vorliegen. Ob die auch stimmen, soll im Juni in der #fischdetektive-Challenge überprüft werden. Wir wollen untersuchen, woher der Fisch kommt, den man bei uns in Läden, Supermärkten, auf Wochenmärkten und im Restaurant bekommen kann.

Das klappt nur mit euch! Denn ohne die Hilfe möglichst vieler #fischdetektive, könnten wir niemals in kurzer Zeit ganz viele Fischproben von überall her bekommen und untersuchen.

Dieses Forschungsprojekt ist Teil der Aktionen zum Wissenschaftsjahr der MEERE UND OZEANE 2016*17 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

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Ergebnisse



647 Proben mit allen notwendigen Informationen sind bei uns am Geomar angekommen. Auf den folgenden Seiten seht ihr welche Ergebnisse unsere Analysen ergeben haben:

Was ist das Hauptergebnis der #fischdetektive challenge?

Wer hat bei der #fischdetektive-challenge mitgemacht? Wie viele Proben habt ihr uns geschickt?

Was war falsch etikettiert?

95% der Proben waren richtig etikettiert, 5% falsch. Bei 9 dieser Proben kann man eine Täuschungsabsicht im Sinne eines "upgrading" vermuten.

Wo und wie wurden die Fische gefangen?

Die allermeisten Fische, die ihr uns gesandt habt, wurden im Nordostatlantik gefangen, doch auch aus dem Nordpazifik kamen viele der Proben.

Wo wurden die Fische gekauft?

Die meisten wählten den Supermarkt, wobei einige dort an die Fischtheke gegangen sind.

Welche Fischarten habt ihr gekauft?

Spitzenreiter war der Alaska Seelachs gefolgt vom Lachs und dem Seelachs.


Projektablauf

Unser Forschungsprojekt teilt sich in 4 Projekt-Phasen. Ihr meldet Euch an und bekommt ein Probenahme-Kit von uns, dann sendet Ihr Fischproben ein. Mit Euren Proben erstellen wir genetische Flossenabdrücke im Labor und am Ende stellen wir die Forschungsergebnisse auf dieser Website vor …


Arbeitsmaterialien

Hier gibt es Arbeitsmaterialien für Lehrer/innen und Schüler/innen.